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German Bakery |
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Pumpernickel Coffee House |
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Pharping mit Knecht und Milchkaffee |
Weiter gehen wir in ein kleines Café, das Pumpernickel-Café. Auch dort frisches, eine grosse (für uns Kaffee-Verwöhnte Schnösel normale) Kaffeemaschine, wo Pasang und ich einen Cappuccino trinken. Ich realisiere, dass Pasang, irgendwie ganz in der Rolle der Hausfrau und Dienerin, stets das gleiche zu sich nimmt und bestellt wie ich, wenn wir zusammen unterwegs sind.
Das "Pumpernickel" raubt einen Teil meines Herzens und ich hoffe, dort noch einmal herkommen zu können... 🍞🍩☕
Als wir dann bei der Bank stoppen, frisst der ATP-Automat der "besten Bank Kathmandus" erst einmal meine MasterCard. OK. Wir warten also 20min bis das Personal meine Karte wieder befreit hat, Geld abheben geht nicht. Aus reinem Frust probiere ich es an einem kleinen Strassenautomaten mit der schweizerischen Postcard - welche ja wohl sehr viel weniger international angenommen wird wie die Mastercard - da hüpft der Automat und spuckt mir das Geld raus was ich brauche. Ich stutze, staune - schüttle fassungslos den Kopf. Ok.
Auf dem Nachhauseweg gabeln wir dann noch 3 Mitarbeiter von Stephan auf und 2 Holländer, ein Paar, welche für eine Nacht nach Pharping kommen. Im Auto eingequetscht (und einer Stunde warten mit Lemontee weil Ashar noch ein "leicht verspätetes Meeting" hatte) rattern wir wieder im Strassenpingpong in die Pinienwälder und kommen mittags nach Hause.
Nachdem ich also das Brot geniesse zum Mittagessen falle ich ins Bett, mache einen tiefen Mittagsschlaf - irgendwie macht mich der Verkehr in Kathmandu verrückt müde!
Dann gehe ich raus, Richtung Dakshinkali und schlendere etwas den Feldern und an Tempel, Schulen und Kloster vorbei. Es gibt hier unglaublich viele, da die Dörfer hier sehr wichtige religiöse Orte sind.
Neues Buch, Knausgård ist fertig - Doris Knecht diesmal.
Telephon mit Linguista aus der Schweiz bezüglich nächster Woche - IDEX scheint eine gute Organisation zu sein, bin gespannt, sie bald kennenzulernen!
Auf dem Heimweg laufe ich an gutaussehenden Auberginen vorbei und freue mich - ein Junge läuft mir über den Strassen nach, "what your name?" - und nachdem ich mich vorgestellt habe rennt der Kleine, welcher nur noch einen Schneidezahn hat, zurück zu seinen Freunden und weil er dabei "Magdalena, Magdalena, Magdalena!" schreit, kennt mich jetzt das ganze Kathmandutal 😅
Gedanke: Mein Blick auf Dinge schon so verändert, keine Angst vor irgendwelchen Tieren wie Insekten oder den Strassenhunden (einfach kein Augenkontakt...), den abschätzenden, prüfenden Blick sogar als Vegetarier auf die Hühner ("ist da was dran?" - schäme mich für dieses Denken!), das Waschen, Kochen, Duschen immer auch bei kaltem Wasser...
Und dass so vieles einfach..egal ist! Dass man Geduld haben muss, dass man Verständnis haben muss, warten können muss, Blicke ertragen muss, freundlich sein soll... Einfach mitmachen, Lena, denke ich immer wenn es schwerfällt, nicht wütend zu werden oder alles hinzuschmeissen - es ist nicht für immer!
Am Folgetag setze ich mich mit den Holländern, Pim und Maarten, in den Bus - Absichtlich schon in Dakshinkali, da wir dadurch die ersten sind und die heiss begehrten SITZplätze haben (ansonsten muss man 2h stehen). Maarten und ich sitzen eng aneinander am Fenster, ich switche etwas zwischen Reden, Dösen und Doris Knecht umher und wir plaudern über Sport - doch als unsere Gespräche zu europäisch werden blocke ich etwa, denn gleich kommt da wieder Heimweh!
Nach 2 heissen, chaotischen Holperstunden fährt der Bus am Ratnapark ein und wir laufen noch ein Stück zusammen nach Thamel, dort verabschieden wir uns. Komisch, soo komisch, wenn man tschüss sagen muss zu netten Menschen und genau weiss: das ist ein Farewell, man sieht sich nie wieder!
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